1. Vor dem Verlegen den Laminat ungeöffnet 2 Tage in den Raum legen, damit er sich akklimatisieren kann. Der Raum sollte eine Mindesttemperatur von 18°C und einer maximalen Luftfeuchtigkeit von 70% betragen.
  2. Der Untergrund muss sauber, trocken und fest sein. Der Boden darf keine Restfeuchte haben. Unebenheiten lassen sich mit einer Ausgleichsmasse ausgleichen.
  3. Der Unterboden muss in Längsrichtung zum Laminat verlegt werden. Bei bodenkalten Räumen zwischen Unterboden und Laminat eine 0,2 mm starke PE-Folie als Feuchtigkeitssperre legen. Als Trittschalldämmung eignet sich eine Schicht aus Kork, Filz oder PE-Schaumfolie.
  4. Die erste Laminatreihe wird mit der Nut zur Wand gelegt, es sollte ein Abstand zur Wand, Heizungsrohren, Türzargen von 10 mm eingehalten werden, da sich der Boden entsprechend der jahreszeitlichen Raumklimabedingungen ausdehnt. Die Längsrichtung des Laminats sollte immer parallel zum Lichteinfall verlaufen.
  5. Verlegen mit Leim: Laminat mit Nut und Feder - nicht mit dem Boden verbinden. Die ersten 3 Reihen trocken verlegen, wenn alles richtig sitzt kann geleimt werden. Laminat wird immer auf der Feder verleimt, überschüssigen Leim - der aus den Fugen kommt, mit einem feuchten Tuch sofort entfernen.
    Verlegung im Click-System: einfach das Paneel mit der Nut an die Feder anlegen, mit Hammer und Schlagschutz verriegeln. Immer längs dann quer einschlagen.
  6. Zuschnitte fürs Verlegen im wilden Verband funktionieren ganz einfach: ein neues Paneel an das zugeschnittene Stück der ersten Reihe anlegen und kürzen (für die Zuschnitte eignet sich am besten eine Tischkreissäge). Nun mit dem gekürzten Paneel als erstes Stück in der nächsten Reihe anfangen.
  7. In der letzten Reihe müssen meistens die Paneelen zugeschnitten werden. Mit Hilfe eines Reststückes den Abstand zur Wand ermitteln (den Wandabstand nicht vergessen). Dann die Stücke für die letzte Reihe zusägen. Die letzte Paneele in der richtigen Länge ausmessen, mit einem Winkel minus 10-20 mm anzeichnen und zusägen, mit einem Zugeisen einbringen.
  8. Bei Heizungsrohren die Bohrlöcher anzeichnen (Rohrdurchmesser plus 10 mm), keilförmig aussägen, zur Wand einpassen und leimen. Mit einer Rosette kann das Bohrloch später verkleidet werden.
  9. Türzargen aus Holz um eine Bretthöhe plus Dämmung kürzen, das Laminat darunter legen. Dazu legen Sie ein Reststück an und sägen die Zarge mit einer Feinsäge entlang des Laminatstücks ab.
  10. Zum Schluss werden noch die passenden Sockelleisten angebracht, für einen winkelgenauen Zuschnitt ist am besten eine Gehrungssäge geeignet.
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